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Auf Entdeckungstour: Jesus kennenlernen

31 03 2025

Author: Andreas Rother

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„Wer ist Jesus?“ – Diese Frage durchzieht den Gottesdienst-Monat April. Antwort gibt jede einzelne Station der Passionszeit – bis Ostern und darüber hinaus.

„Ich bin das Brot des Lebens“, sagt Jesus. So richtig greifbar wird das im Heiligen Abendmahl, das Jesus kurz vor der Kreuzigung gestiftet hat. „Das ist mein Leib“, sagt Jesus über das Brot, das gebrochen wird.

In Brot und Wein sind Leib und Blut Christi und damit auch sein Opfer gegenwärtig. Das macht das Abendmahl selbst zum Brot des Lebens. Was das für die Gläubigen heute bedeutet, damit beschäftig sich der erste Sonntagsgottesdienst im April.

Das dreifache Amt

„Das ist der Prophet Jesus aus Nazareth in Galiläa.“ So antwortet das Volk am Straßenrand beim Einzug Jesu nach Jerusalem auf die Frage aus den eigenen Reihen: „Wer ist der?“

Doch das ist nur ein Drittel der Wahrheit. Tatsächlich ist Jesus König, Priester und Prophet: Er ist König des Reiches Gottes, er ist der Priester, der sich selbst als Opfer für die Sünden der Menschen darbringt, und er ist Prophet, weil er den Willen Gottes und zukünftige Ereignisse voraussagt. Das schaut sich der Gottesdienst an Palmsonntag genauer an.

Der Erlöser in Demut

„Hilf dir selber, wenn du Gottes Sohn bist.“ So lästern die Zuschauer bei der Kreuzigung Jesu. Für sie ist es schlichtweg unvorstellbar, dass der angeblich göttliche Retter des Volkes Israel derart gedemütigt und getötet wird.

Doch genau darin beweist sich die Gottessohnschaft Christi: Er geht freiwillig in die Niedrigkeit, nimmt Schmerzen und Häme auf sich und erleidet den Opfertod, um das Heil für die Menschen zu erwirken. 

Das stellt eine Frage an die Gläubigen heute. Darum geht es in dem Gottesdienst an Karfreitag.

Der Weg und das Ziel

Jesus Christus ist der Auferstandene. So lautet die zentrale Osterbotschaft. Durch die Auferstehung Jesu Christi bestätigt Gott die göttliche Wahrheit des Evangeliums: Gott ist barmherzig, voller Liebe und schenkt Vergebung. Jesus stellte diese barmherzige Liebe Gottes dar.

Die Auferstehung zeigt, dass das Ziel des Glaubens die ewige Gemeinschaft mit Gott ist. Und durch die Auferstehung Jesu wird klar, dass Jesus selbst der Weg zu diesem Heil ist. Das stellt eine Aufgabe an die Gläubigen heute. Darum dreht sich der Ostersonntag.

Der Vollmächtige

Jesus ist der „Menschensohn“. Das sagt er selbst öfter in den Evangelien. Damit unterstreicht er einerseits sein Menschsein, andererseits aber auch seine göttliche Natur: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“

Christus hat die Macht der Liebe, der Auferstehung, der Vergebung und der Vollendung. Was da alles dahintersteckt, erklärt der Gottesdienst am letzten April-Sonntag.


Foto: artpluskr – stock.adobe.com

31 03 2025

Author: Andreas Rother

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