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45 Stimmen, ein Rhythmus 

13 01 2026

Author: Sophie Berg

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Coral Afrikaníssimo – Afrikanische Dialekte, traditionelle Instrumente und ein gemeinsames Ziel: das Evangelium Jesu Christ verkünden. 

Afrikanische Klangwelten in Portugal 

„Feel the Rhythm!“, das verkörpert der Chor Afrikaníssimo aus Lissabon in Portugal mit Leib und Seele. Sein Konzertdebüt hatte er im Dezember vergangenen Jahres in der Neuapostolischen Kirche in der Gemeinde Sassoeiros. Nach den ersten musikalischen Klängen beim Einlaufen der Sänger in ihren farbenfrohen Gewändern eröffnete Apostel Dimitrios Diniz das Konzert mit einer Ansprache. Im Repertoire hat der Chor eine vielseitige Auswahl an Liedern in verschiedenen afrikanischen Sprachen. Doch wer steckt eigentlich hinter diesem Chor und wie kam es zu diesem außergewöhnlichen Musikprojekt? 

Mit 45 Stimmen das Evangelium verkünden 

Janicio Lukoki aus Angola rief das Projekt mit dem Ziel ins Leben, durch afrikanische Rhythmen und Melodien das Evangelium Jesu Christi zu preisen. Die Verbundenheit zwischen Christen zu stärken ist ein weiterer wichtiger Aspekt des Chores. So besteht er aus Christen der Neuapostolischen Kirche und anderen Konfessionen. 

Der Chor zählt 45 Sänger und Sängerinnen sowie eine zehnköpfiges Leitungsteam. Die meisten Mitglieder sind afrikanischer Herkunft und kommen aus der Demokratische Republik Kongo, Angola, São Tomé und Príncipe sowie Kap Verde. Der Großteil lebt in Portugal, manche aber auch in Deutschland, Belgien, Frankreich und Luxemburg. 

Fleiß, Engagement und Zukunftsmusik 

Aufgrund der größeren Entfernungen der Mitglieder des Chores fanden die Proben in Vorbereitung auf das Konzert teilweise online statt. Für die Präsenzproben reisten die Sängerinnen und Sänger auf eigene Kosten an und übernachteten vor Ort. 

Nach dem Konzert steht fest: „Die Neuapostolische Kirche in Portugal hat sich bereit erklärt, das Wachstum dieses Musikprojekts in Zukunft zu unterstützen“, heißt es auf der offiziellen Webseite der Gebietskirche. 

Foto und Video: INA Portugal

13 01 2026

Author: Sophie Berg

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