Wellen drohen, Hände halten und helfen: Das sind die häufigsten Motive in den Logos zum Jahresmotto 2026 – hier die offiziellen Designs der Bezirksapostelbereiche.
Eine Welle türmt sich über eine Gruppe von Personen auf. Doch die Menschen werden von einer großen Hand getragen. So hat die Neuapostolische Kirche Afrika-Süd die Jahreslosung „Fürchte dich nicht, glaube nur!“ visualisiert.

Inspiriert ist die Wellenidee von der Begebenheit „Jesus stillt den Sturm“. Die Wellen symbolisieren die geistlichen und natürlichen Herausforderungen, die Angst und Unruhe auslösen können. Die Hand steht für Gottes ständige Gegenwart, die den Menschen stärkt und bewahrt, selbst wenn die Wellen hereinbrechen.
Getragen im Auf und Ab
Eine ganz ähnliche Idee kommt aus einer ganz anderen Ecke des Globus: Das Logo aus Kanada zeigt ein Segelboot, das durch stürmische Gewässer navigiert. Denn: „Das Leben bringt echte Stürme, echte Ängste und echte Herausforderungen mit sich, die uns verletzlich und unsicher machen können“, so die Erläuterung.


Das Boot ist klein und das Meer ist weit, aber Jesus Christus ist mit den Seinen. „Er erleuchtet unseren Weg – führt uns durch den Sturm und bereitet uns auf eine perfekte Zukunft vor.“
Wellen, eine Familie, darüber ein Kreuz und eine Kuppel. Auf diese Weise hat der Arbeitsbereich Demokratische Republik Kongo Südost das Thema umgesetzt. Aus den seelischen und materieller Trubulenzen erheben sich die Gläubigen und wenden sich Christus zu. So wissen sie sich unter der göttlichen Zuwendung geborgen.

Im Schutze seiner Hand
„Sei still“, sagt die Hand, die im Mittelpunkt des Logos aus der Demokratischen Republik Kongo West steht. Das Kommando gilt aber nicht den Menschen, sondern den Ängsten. Das Profil eines menschlichen Gesichts symbolisiert den Menschen im Angesicht von Herausforderungen, Sorgen und Unsicherheiten. Der umgebende blaue Kreis stellt die fürsorgliche und beschützende Gegenwart, Liebe und Treue Gottes dar.


Genauso will auch der Kreis in dem Design aus dem Bereich Sambia/Malawi/Simbabwe verstanden sein. Darin: ein Mädchen, das seine Hand nach oben ausstreckt, und eine starke Hand, die sich von oben herabsengt. Das spielt auf verschiedene biblische Geschichten, in denen Jesus am Ende sagte: „Dein Glaube hat die geholfen.“


Dezent gehalten ist die Gestaltung aus Südamerika. „Früchte dich nicht, glaube nur“ – das sei eine so starke Botschaft, dass die Visualisierung die Aussage lediglich begleiten solle, heißt es zur Erläuterung. Einziges grafisches Element ist eine offene Hand. Sie „drängt weder etwas auf noch hält sie etwas zurück: Sie wartet, bietet an, unterstützt und schenkt Vertrauen. Sie steht für den Schutz, die Unterstützung und die allzeitige Gegenwart unseres Vaters.“
Zwischen Schild und Schmetterling
Ein blau-oranges Schutzschild mit Kreuz als Wappnung ist das Bildelement in dem Konzept aus Südostasien. Das bezieht sich auf den Schild des Glaubens aus Epheser 6,16. Die Farbe Blau steht für Ruhe und Vertrauen, während das Orange den Mut und die Hoffnung symbolisieren soll.


Schmetterlinge inmitten von Blumen zeigt der Entwurf aus dem Arbeitsbereich Westpazifik. „Die zartesten und zerbrechlichsten Geschöpfe Gottes sind oft die verletzlichsten“, heißt es zur Erklärung. „Doch in der Umgebung, die er für sie geschaffen hat, leben sie, gedeihen und leisten einen stillen aber wichtigen Beitrag zur Harmonie des Lebens.“ Denn: Gottes „Kraft vollendet sich in der Schwachheit“ (2.Korinther 12,9).


Ein Kind, das Laufen lernt und vom Vater ermutigt wird. In dieses Bild hat Ostafrika das Motto gefasst. Um die Lähmung durch Angst zu überwinden, ermutige auch der himmlische Vater seine Kinder, die ersten Schritte zu machen, indem sie ihm ihr Vertrauen schenken.
„Fürchte dich nicht, glaube nur“ in zahlreichen Sprachen: Als Wortwolke aufbereitet ist das Jahresmotto wieder in den vier europäischen Bezirksapostelbereichen.

