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Gottes Allmacht und Führsorge 

04 02 2026

Author: Sophie Berg

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Als Schöpfer, Vater und Erlöser erschafft Gott aus dem Nichts und erneuert den Menschen durch sein Wort. Wie das funktioniert? Der Stammapostel gibt Aufschluss. 

Mit dem Bibelwort aus Hebräer 11,3 leitete Stammapostel Jean-Luc Schneider seine Predigt am Freitag, 9. Januar 2026, in Embu (Kenia) ein: „Durch den Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort geschaffen ist. Dass alles, was man sieht, aus nichts geworden ist.“ 

Der Stammapostel nahm Bezug auf den ersten Glaubensartikel, unterstrich dabei wie wichtig es sei, sich auf die wichtigen und relevanten Dinge zu konzentrieren, um den Glauben zu stärken: „Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.“ 

Sichtbare Welt vs. unsichtbare Welt 

„Gott hat die sichtbare Welt geschaffen, aber auch die unsichtbare Welt.“ Sichtbar sei die ganze Erde und „jeder einzelne von uns.“ Gott habe entschieden, „dass du geboren werden sollst.“ Unsichtbar sei die unsterbliche Seele, mit der er jeden Menschen geschaffen habe. „Das bedeutet, dass selbst wenn mein Körper stirbt, die Seele weiterlebt.“ 

Zur unsichtbaren Welt gehöre auch das von Gott geschaffene Reich der Toten. Dorthin gehe die Seele, wenn der Körper gestorben sei. „Er hat sogar einen Bereich erschaffen, den wir das Himmelreich nennen“, führte der Stammapostel weiter aus: „Wo der Mensch in Ewigkeit mit Gott leben kann. In vollkommener Gemeinschaft mit Gott.“ Der erste Mensch im Himmelreich sei Jesus Christus gewesen. 

Liebe, Fürsorge und Erlösung 

Gott sei auch Vater. Ein „liebender und führsorglicher Gott, der sich um seine Schöpfung kümmert.“ Er wacht über alle Geschöpfe, die er erschaffen habe: „Er weiß alles über dich. Er hat jedes Haar auf deinem Kopf gezählt.“ Er kenne genau die Gedanken, Bedürfnisse und Wünsche eines jeden. 

Gott der Vater liebe die Sünder. Wie in der Geschichte vom verlorenen Sohn „möchte er, dass der Mensch zu ihm zurückkehrt, um wieder Gemeinschaft mit ihm zu haben.“ Und aus Liebe habe Gott seinen Sohn auf die Erde gesandt, um den Menschen zu retten. 

Aus Liebe hat er „uns erlaubt Gottes Kinder zu werden. Durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist.“ So werde man Miterbe Christi und könne die ewige Gemeinschaft mit Gott in seinem Reich, im Himmelreich haben. 

Neuer Mensch und neues Volk 

Um sein Erlösungswerk zu vollenden, schaffe Gott Neues: „einen neuen Menschen und ein neues Volk.“ Der neue Mensch, „das bist du“, wiedergeboren aus Wasser und Geist: „Wir sind nicht nur Kinder Gottes geworden, sondern auch neue Menschen in Christus.“ Und das neue Volk, „dass wir die Braut Christi nennen“ wolle Gott erretten. Dies sei die neue Schöpfung Gottes. 

Gott sei allmächtig. „Er schuf Himmel und Erde aus dem Nichts“, das Sichtbare und Unsichtbare. Er sei nicht durch die Dinge, die existieren begrenzt. „Er braucht nichts, um etwas zu tun.“ Auch die Unvollkommenheit der Kirche sei kein Hindernis für ihn. „Er kann aus sündigen Menschen die vollkommene Braut Christi schaffen.“ 

Ein Wort genügt 

Gott „schafft alles mit seinem Wort.“ Mit der Kraft seines Wortes trenne er Licht von Finsternis, Gut von Böse, sündhaftes Verhalten von heiligem Verhalten. Ein Wort reiche für seine neue Schöpfung. „Er gibt uns sein Wort.“ Und wer es in die Tas umsetze, könne in das Reich Gottes eintreten. 

„Was bedeutet das für uns in unserem täglichen Leben?“ 

Gottvertrauen: „Wir vertrauen dem Schöpfer. Er wird uns geben, was wir brauchen, solange wir seinen Willen respektieren.“ 

Seelenfutter: „Wir kümmern uns um unsere Seele genauso wie um unseren Körper.“ Sie ist unsterblich. Sie werde durch Gottes Wort genährt, im Gottesdienst könne sie das Wort empfangen. Sie brauche die Heilige Versieglung. 

Offene Ohren: „Was Gott zu uns sagt, ist wichtiger als das, was unsere Augen sehen können.“ 

Gottes Allmacht: „Wir vertrauen Gott, weil wir wissen, dass er so groß und allmächtig ist, dass er alles aus dem Nichts erschaffen kann.“ 

Entschlossenheit: Was sei relevant und entscheidend für die Zukunft? „Es ist das, was ich mit Gottes Wort mache. Wenn ich es in die Praxis umsetzte, spielt es keine Rolle, unter welchen Bedingungen ich lebe. Gott wird mich retten.“ 

„Liebe Geschwister, ich habe nun ein paar Gedanken zu diesem ersten Glaubensartikel gehabt“, sagte der Stammapostel und appellierte: „Bitte nehmt euch ein wenig Zeit und denkt darüber nach – was bedeutet das für mich?“ 

04 02 2026

Author: Sophie Berg

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