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Vom Provisorium zur Heimat

10 02 2026

Author: Sophie Berg

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Sieben Monate in einer Garage – dort feierte eine neu gegründete Gemeinde in Portugal ihre Gottesdienste. Jetzt ist sie umgezogen, freut sich über das neue Zuhause.

Im Mai 2025 gründete sich in in São João da Azenha (Portugal), einer Kleinstadt zwischen Lissabon und Porto, eine neue neuapostolische Gemeinde. Damals bestand sie aus fünf Familien, die ursprünglich aus São Tomé (Zentralafrika) in die Region gekommen waren.

Sieben Monate lang versammelte sich die junge Gemeinde in der Garage eines ortsansässigen Priesters, um ihre Gottesdienste zu feiern. „Mittlerweile haben wir einen Kern von 32 Mitgliedern“, berichtete Apostel Dimitrios Diniz im Juni vergangenen Jahres. Tendenz steigend. Daher war klar: Die Garage kann nur eine provisorische Lösung sein.

Von der Garage ins Mietlokal

Im Dezember 2025 war es endlich soweit. Neue Räumlichkeiten für die Gottesdienste wurde in der Ortschaft Sangalhos im Bezirk Anadia gefunden und dauerhaft angemietet. Für die Stabilisierung und Entwicklung der Gemeinde ein wichtiger Schritt. „Es ist eine junge Gemeinde mit großem Wachstumspotenzial“, erklärt Apostel Diniz.

Die Gemeinde besteht im Augenblick aus 48 Mitgliedern. Sie hat drei Priester und einen Diakon. Betreut wird sie von Seelsorgern des Kirchenbezirks Portugal Nord. Insgesamt hat Portugal nun 21 neuapostolische Gemeinden, die über das ganze Land verteilt sind, mit 5400 Mitgliedern und 57 Amtsträgern.

Der Einweihungsgottesdienst der Gemeinde Sangalhos in ihren neuen Räumen fand am 21. Dezember 2025 statt. Apostel Diniz hielt den Gottesdienst und verlas speziell für die Einweihung die Bibelstelle aus 2.Chronik 6,20: „Dass deine Augen offen seien über diesem Hause Tag und Nacht, über der Stätte, von der du gesagt hast, du wollest deinen Namen daselbst wohnen lassen, dass du hörest das Gebet, das dein Knecht an dieser Stätte beten wird.“

10 02 2026

Author: Sophie Berg

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