Morgen beginnt heute

Ein konzentrierter Blick auf den eigenen Glauben und auf die große Kirche Christi – das steht im Fokus der Sonntagsgottesdienste im Monat Juli. Gedanken zur Zukunft, die Auswirkungen auf das Heute haben sollen.

Die Kirche Christi ist die Gemeinschaft aller, die getauft sind, Jesus Christus nachfolgen und sich zu ihm bekennen – bekannte Worte für einen Christen. Taufe, Nachfolge und Bekenntnis stehen vor der ewigen Gemeinschaft mit Gott. Was das für den Einzelnen und die Kirche im Detail bedeutet, soll Gegenstand der Sonntagspredigten sein.

Heil und Erlösung inklusive – keinesfalls exklusiv

Jesus will das Heil und die Erlösung aller Menschen. Er schließt niemanden aus – weder in der dies- noch in der jenseitigen Welt. Das ist Kern des Evangeliums, das die Apostel verkünden. Alle sind aufgerufen, Zeugen dieses Heils zu sein. „Wir können diese Aufgabe nur erfüllen, wenn wir Mitgefühl mit dem Sünder haben“, erläutert dazu Stammapostel Jean-Luc Schneider. Unsere Aufgabe sei es, dem Nächsten den Weg zu Gott zu zeigen und ihn zu ermutigen, diesen Weg zu gehen. – Gedanken, die bereits vor dem Gottesdienst für Entschlafene ganz praktisch umgesetzt werden können.

Gemeinsam dienen – nicht alleine, nicht gegeneinander

Ohne Rücksicht auf eigenes Wohl und Leben und mit zu Herzen gehenden Predigten – das war der Dienst der ersten Apostel. Die heute tätigen Apostel wollen ihren Dienst in der Kirche Christi in gleicher Weise wie die ersten Apostel verrichten. Jesus ist Vorbild im Dienen, Mitempfinden und Mittragen. Predigt und Vorbild der Apostel bewirken in den Gemeinden gleichen Eifer in Anbetung Gottes, Nächstenliebe und bekennenden Glauben. „Alle diese Dienste sind Zeichen dafür, dass die Wiederkunft Christi in seiner Kirche sehnlichst erwartet wird.“ – Gedanken, die nicht zum Zurücklehnen und Ausruhen führen sollen.

Doppelte Arbeit – keine halben Sachen

„Gott hat uns erwählt, damit wir ein Tempel Gottes werden und am Aufbau der Kirche Christi mitwirken“, so Stammapostel Schneider. Die Bauanleitung dazu gibt es in geistinspiriertem Wort, die erforderlichen Kräfte und die Ermutigung im Heiligen Abendmahl. Gebaut wird aber nicht nur am eigenen, persönlichen Tempel, sondern auch an der Kirche Christi. – Gedanken, die sehr konkret werden: nicht über Ungutes sprechen, sondern über die Liebe Gottes; im Gemeindeleben gibt es viele Themen, aber nichts Wichtigeres als die Wiederkunft Jesu; an sich selbst zu arbeiten, heißt nicht, sich zu loben, sondern sich stetig weiterzuentwickeln.

Eine Zukunft, die in der Gegenwart beginnt

„Unsere Gotteskindschaft bestimmt unser Leben“, stellt der Stammapostel fest. Hinter diesen Worten steht kein Fragezeichen und dennoch ist diese Aussage auch als gelegentliche Frage gestattet. Offensichtlich werde die Gotteskindschaft erst bei der Wiederkunft Jesu; sie zeige sich im Auferstehungsleib und schließlich in der ewigen Gemeinschaft mit Gott. – Gedanken, die erfreuen und ermuntern. Aber auch an die Gegenwart erinnern: Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes zu sein, entschieden mit Jesus Christus Gemeinschaft zu haben und der Wille, wie Jesus Christus zu leben und zu handeln.



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Oliver Rütten
2.07.2019
Gottesdienst