Eine Woche Südamerika – der Stammapostel bereist drei Länder

Argentinien, Peru, Kolumbien – vom Süden in den Norden. So reist der internationale Kirchenleiter, Stammapostel Jean-Luc Schneider, in dieser Woche durch Südamerika. Am Sonntag, 10. April, wird er zum Gottesdienst in Bogotá erwartet.

Kolumbien ist ein Land voller Schönheit. Es hat Außengrenzen zum Pazifik und zur Karibik, schon das allein ist eine Reise wert. Und es gibt eine weitere Besonderheit: Der Äquator verläuft durch das Land. Westlich beherrschen die Anden die Landschaft, jenes gewaltige Gebirgsmassiv, das den gesamten Kontinent durchzieht. Über 5000 Meter hoch sind einige kolumbianische Andengipfel. Im Norden, an der Karibikküste gelegen, erhebt sich sogar das höchste Küstengebirge der Erde, die Sierra Nevada de Santa Marta. Es ist knapp 5800 Meter hoch. Gleich zwei seiner Gipfel erreichen diese Höhe: Der Pico Cristóbal Colón und der Pico Simón Bolívar, beide jeweils 5775 m hoch.

Feuchtsavanne und tropischer Regenwald im Südosten grenzen an Brasilien. Die Artenvielfalt ist immens groß. 53 Millionen Hektar Wald, eine Million Hektar Gewässerfläche und schneebedeckte Gebirge beherbergen eine riesige Fülle an Pflanzen- und Tierarten.

Dabei ist Kolumbien nach Brasilien auf Nummer zwei der bevölkerungsreichsten Länder in Südamerika. Durch die Beschaffenheit des Landes aber ist rund die Hälfte der Landfläche kaum besiedelt. Die Menschen leben im Westen und im Norden.

Südamerikanische Bezirksapostelversammlung

Bogotá oder auch Distrito Capital (D.C.), ist die Hauptstadt des Landes mit etwa sieben Millionen Einwohnern. Die Metropole gehört zu den am schnellsten wachsenden Städten auf dem Kontinent. Hierhin ist Stammapostel Jean-Luc Schneider unterwegs. Die auf über 2600 Meter Meereshöhe gelegene Andenstadt ist auch Treffpunkt für die auf dem südamerikanischen Kontinent wirkenden Bezirksapostel. Sie treffen sich zu einer kontinentalen Bezirksapostelversammlung.

Teilnehmer sind neben dem internationalen Kirchenleiter die Bezirksapostel Raul Montes de Oca (Brasilien) und Enrique Minio (Argentinien) sowie die ebenfalls in Südamerika aktiven Bezirksapostel Leonard Kolb (USA) undMark Woll (Kanada) mitsamt der Bezirksapostelhelfer Frank Dzur, John Sobottka und John Fendt. Sie wollen über Themen reden, die die südamerikanischen Gebietskirchen betreffen und deshalb nicht unbedingt in eine internationale Bezirksapostelversammlung gehören.

Eine ganze Woche auf Reisen

Stammapostel Jean-Luc Schneider ist eine ganze Woche lang unterwegs auf dem südamerikanischen Kontinent. Seine ausgedehnte Reise begann in Argentinien, dem Land in Südamerika mit den meisten Kirchenmitgliedern. Das Kirchenoberhaupt feierte dort am letzten Wochenende zwei Gottesdienste in Buenos Aires – einen für Amtsträger und einen für alle Gemeinden, der via Satellit ins weite Land übertragen wurde – und einen in Bahia Blanca. Außerdem besuchte er das Museum für neuapostolische Geschichte in Buenos Aires.

Am Mittwoch reiste der Stammapostel weiter nach Peru zum Gottesdienst in Pucallpa. Dort musste er sich bereits auf die ganz anderen klimatischen Bedingungen einstellen: 30 Grad Celsius und mehr zu dieser Jahreszeit sind in der Quechua-Stadt im peruanischen Amazonasgebiet keine Seltenheit.

Am Donnerstag reist der Kirchenleiter dann nach Kolumbien. Der Sonntagsgottesdienst wird via Satellit ins Land übertragen. Am Montag geht es zurück nach Europa.

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Peter Johanning
7.04.2016