Eine Stadt, zwei Jugendtage; zwei Bezirksapostel, ein Glaube: Diese Geschichte schrieb das vergangene Jahr in Kinshasa – Impressionen, die Eindruck machen.
Süd, West, Nordost – fast alle acht Himmelsrichtungen finden sich in den Ortsnamen wieder. Und die Stadt-Mitte gibt’s doppelt. Doch benannt werden so nicht die Gemeinden einer Stadt, sondern die zehn Apostelbezirke.
Rund 1700 Gemeinden zählt Kinshasa, die Hauptstadt der Demokratischen Republik (DR) Kongo. Kein Wunder also, dass der Jugendtag des vergangenen Jahres quasi in zwei Schichten gefeiert wurde.
Im Mai versammelten sich – trotz Regens am Morgen – mehr als 10.000 Jugendliche aus den östlichen Apostelbezirken. Den Gottesdienst in N’sele hielt Bezirksapostel Michael Deppner – wenige Wochen vor seiner Ruhesetzung.
Drei Monate nach seiner Beauftragung leitet Élie-Tatien Mukinda, der Nachfolger als Bezirksapostel, im Oktober den zweiten Jugendtag. Am Volkspalast trafen sich gut 9600 Jugendliche aus den westlichen Apostelbezirken.
„Von N’sele bis zum Palais du Peuple waren diese beiden Versammlungen von dem gleichen Wunsch geprägt“, berichtet die Gebietskirche DR Kongo-West: sich im Glauben zu entwickeln, von der Sorge zum Vertrauen zu kommen und von der Entzweiung zur Einheit zu finden.















