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Gottes Ruf an seine Kinder

April 7, 2026

Author: Sophie Berg

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Erlösung ist ein Geschenk – und zugleich ein Auftrag: Wer an Jesus glaubt, ist berufen, Gottes Liebe nicht nur zu empfangen, sondern auch weiterzutragen.

„Jesus aber antwortete ihnen: Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch“, mit diesem Bibelwort aus Johannes 5,17 leitete Stammapostel Jean-Luc Schneider den Gottesdienst am Freitag, 6. Februar 2026, in Livingstone (Sambia) ein.

„Das heutige Wort ist Teil der Geschichte vom Wunder am Teich von Bethesda“, fuhr der Kirchenleiter fort. Ein gelähmter Mann habe seit 38 Jahren am Teich darauf gewartet, geheilt zu werden. Und dann sei Jesus gekommen und sagte zu ihm: „Steh auf, nimm dein Bett und geh hin!“ Da dies an einem Sabbat geschehen sei, empörten sich die Pharisäer. Jesus Reaktion: „Mein Vater wirkt bis auf diesen Tag, und ich wirke auch.“ So habe er seine Gottesssohnschaft bekräftigt. Denn als Sohn Gottes habe er dieselbe Natur, dieselbe Autorität und dieselbe Macht wie sein Vater.

Der Auftrag Jesu auf Erden

Jesus tue den Willen und das Werk Gottes. Dazu gehört:

  • Er sei auf die Erde gekommen, um den Menschen das Ewige Leben zu bringen.
  • Er „brachte der Welt durch die Kraft des Wortes Gottes das ewige Leben.“
  • Er „brachte das Opfer seines Lebens dar.“ So könne der Mensch aus Gnade, nicht aus Verdienst, wieder zu Gott kommen.
  • Er liebe alle Menschen bedingungslos und „niemand ist vergessen.“
  • „Er tat den Willen Gottes trotz aller Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte. Er blieb bis zum Ende standhaft.“

Der unermüdliche Gott

„Gott ist immer .noch am Werk“, betonte der Stammapostel: „Er schläft nicht, er ruht nicht, er wirkt und setzt sein Erlösungswerk fort.“ Er wolle seine Schöpfung erhalten, er sorge für sie, er wolle ewiges Leben schenken und alle Menschen erretten. „Die Erlösung ist für alle möglich, die an Jesus Christus glauben und ihm nachfolgen.“

Gott wirke für die Erlösung eines jeden einzelnen:

  • „Er sorgt sich um dich in deinem täglichen Leben.“
  • „Vertraue Gott und nimm sein Wort an, glaube daran, dass sein Wort deine Lösung ist, auch wenn es absolut nichts mit deiner aktuellen Situation zu tun zu haben scheint.“
  • „Er ist immer noch geduldig und immer noch bereit uns willens zu vergeben.“
  • „Er sorgt dafür, dass deine Prüfungen und Versuchungen nicht zu schwer für dich werden.“
  • „Gott formt mich, damit ich auf vollkommene Weis ein sein Reich integriert werde.“

Gottes Kinder tun Gottes Werk

Durch die Wiedergeburt aus Wasser und Geist „sind wir Gotteskinder geworden.“ Stammapostel Schneider erläuterte: „Wir haben das Leben empfangen, das von derselben Natur ist wie das Gottes, und da wir Gotteskinder sind, tun wir dasselbe Werk wie Gott.“ Nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil Gottes Leben in einem wohne. Und weiter: „Wir verkünden den Willen und das Wort Gottes“ und das nicht nur „mit unseren Worten, sondern auch durch unser Verhalten.“

„Wir wollen die Erlösung aller Menschen, und wir wollen ihnen helfen, zu ihrer Erlösung beizutragen.“ Den Nächsten bedingungslos lieben, wie Jesus es getan habe. In der Kirche Christi unterstütze man: „Wir helfen, wir arbeiten, wir bringen unsere Gaben dar, wir tragen zur Einheit der Kirche bei.“ Jesus habe Gott gedient und seinen Willen getan in guten und in sehr schlechten Tagen. „Ein wahres Kind Gottes tut Gottes Willen, indem es gehorsam ist, dient, liebt und vergibt“, egal wie die Lebensumstände seien. „Denn. unser Dienst für Gott hängt mit unserem Wesen zusammen und nicht mit unserem Leben.“

Steh auf und wirke

Stammapostelhelfer Helge Mutschler ergänzte: „Dieser große, allwissende Gott sagt zu uns: Steh auf, du kannst es schaffen, auch wenn du denkst, dass du es nicht schaffst.“ Man solle nicht faul sein, denn Gott sei auch nicht faul. Sondern: „Geh an die Arbeit.“ Diese finde in der Gemeinde, in der Nachbarschaft statt. „Schenke den Menschen in deiner Nachbarschaft die Gnade Gottes. Tue Gutes, bringe sie näher zu Gott. Erzähle ihnen die Geschichte über Jesus.“

April 7, 2026

Author: Sophie Berg

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