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Wahrheit erkennen im Licht Christi 

März 25, 2026

Author: Sophie Berg

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Viele Stimmen – laut, kraftvoll, überzeugend. Alle kommen scheinbar von Gott. Doch welche spricht die Wahrheit? Ein prüfender Glaube und Christus als Maßstab helfen. 

„Was ist Gottes Wort?“, mit dieser Frage eröffnete Stammapostel Jean-Luc Schneider den Gottesdienst am 25. Januar 2026 in Panama-Stadt (Panama) und bezog sich in seiner Predigt auf das Bibelwort aus 1. Thessalonicher 5,21: „Prüft aber alles und das Gute behaltet.“ 

Viele Stimmen, aber nur eine Wahrheit 

In unserer Zeit gebe es so viele Menschen, die behaupten, von Gott gesandt zu sein und sein Wort zu verkündigen. Wer sagt also die Wahrheit? – „Wir müssen ihre Lehre prüfen“, betonte der Stammapostel. 

  • Wer die Bibel zitiere, müsse nicht zwangsläufig die Wahrheit sagen. Schließlich sei auch der Teufel zu Jesus gekommen und habe die Heilige Schrift zitiert. 
  • Wer mit Nachdruck „sehr laut und sehr kraftvoll spricht“ müsse nicht unbedingt Recht haben und die Wahrheit sagen.  
  • „Nur weil Millionen ihnen zuhören und ihnen glauben, heißt das nicht, dass sie die Wahrheit sagen.“ 
  • „Erfolgreich, reich und wohlhabend zu sein bedeutet nicht, dass man die Wahrheit sagt.“ Der Teufel habe die Macht und verfüge über den Reichtum dieser Welt und könne ihn nach Belieben verteilen. 
  • Es ist nicht die Wahrheit, nur „weil ihre Lehre mit deiner Meinung, deinen Gefühlen und deinen Wünschen übereinstimmt.“ 

Der Kirchenleiter appellierte: „Lasst uns all diese Lehren prüfen, um sicherzustellen, dass sie wirklich Gottes Wort verkünden.“ 

Prüfstein für wahre Jünger 

Um die wahren Lehrer, die wahren Jünger Christi zu finden, müsse man sie unter folgenden Gesichtspunkten prüfen: 

  • Aufrichtig: „Tun sie, was sie predigen?“ Oder seien sie wie die Pharisäer, die nicht danach handelten, was sie von anderen verlangten. 
  • Liebevoll: „Jesus Christus liebte jeden Menschen bedingungslos.“ Egal ob sie ihm gefolgt seien, ihn ablehnten oder ihn sogar töten wollten. Er bete für die Erlösung aller. 
  • Friedvoll: „Jesus benutzte keine Gewalt oder Drohungen, um die Sünder zu einer Veränderung zu zwingen.“ Durch Liebe zur Veränderung motivieren, das sei sein Weg. Er sage die Wahrheit und es sei ihm egal, ob seine Botschaft angenommen werde. 
  • Gottgefällig: „Viele sagen den Menschen nur das, was sie hören wollen.“ Ihnen sei es wichtig, den Menschen zu gefallen, nicht Gott. 
  • Leidensbereit: „Jesus Christus war bereit zu leiden, um seine Botschaft zu vermitteln.“ 

Die Lehre der Apostel 

Manche meinen, sie bräuchten keine Lehrer, da sie direkt vom Heiligen Geist inspiriert würden. Dies funktioniere nicht. „Die Bibel sagt, dass das Evangelium gepredigt und gehört werden muss“, betonte Stammapostel Schneider. „Wir wissen und glauben, dass die Apostel von Jesus gesandt wurden, um das Evangelium zu lehren.“ Die Lehre der Apostel sei seit dem Tod Jesu bis zu seiner Wiederkunft gültig. 

Die Lehre der Apostel sage einem, was man tun müsse, um das Heil zu erlangen. Sie sei gültig unabhängig von der Person, die sie verkündigt und die sie empfängt. „Sie alle lehren die gleiche Lehre.“ Sie seien bereit zu leiden, um die Botschaft zu verbreiten. Sie seien motoviert durch die Liebe zu Christus und zum Nächsten. 

Alles prüfen – an Christus messen 

Prüfen, ob das Wort, die Botschaft wirklich vom Heiligen Geist inspiriert sei. „Wo er wirkt, bezieht er sich nur auf Jesus Christus.“ Dies bedeutet … 

  • „… die Bibel im Licht der Lehre Jesu Christi lesen.“ Man vermische keinen Satz aus dem Alten Testament mit dem Neuen Testament. Das Evangelium sei die ultimative Wahrheit. 
  • „… er ist nicht gekommen, um die Gesellschaft zu verändern, sondern um die Menschen zu verwandelt, damit sie in das Reich Gottes eintreten können.“ 
  • „… wie Jesus Christus zu werden und demütig sein.“ Gott sei nicht an Gebete oder Opfergaben gebunden. Die Weisheit des Heiligen Geistes sei Gottes Willen anzunehmen und die Bitte um Kraft, unter den von Gott gegebenen Umständen treu zu bleiben. 
  • „… die Erlösung hat nichts mit deinen Taten und der Einhaltung einer Reihe von Regeln zu tun.“ 
  • „… liebe Gott und liebe deinen Nächsten.“ Der Heilige Geist wolle verwandeln, damit der Mensch Gott und seinen Nächsten lieben könne sowie seinem Nächsten vergebe und ihn so akzeptiere, wie er ist. 

Auch wenn die Apostel vom Heiligen Geist inspiriert seien, müsse auch ihre Botschaft überprüft werden. „Das bedeutet, denk darüber nach, damit der Wille Gottes zu deinem Willen wird.“ Im Anschluss tue man Gottes Willen nicht aus Gehorsam, sondern aus Überzeugung, dass dies der richtige Weg sei. 

„Prüft alles. Das Evangelium betrifft unser ganzes Leben“, rief der Stammapostel auf. „Und haltet fest an dem, was gut ist.“ 

Das letzte Kriterium: Die Wiederkunft Christi 

„Unser Stammapostel hat uns heute zu einem prüfenden Glauben eingeladen“, setzte Stammapostelhelfer Helge Mutschler die Predigt fort. Ein weiteres zu prüfendes Kriterium in Bezug auf die Prediger sei die Frage: „Lehren sie die Wiederkunft Jesu Christi?“ 

Auf seiner ersten Apostelversammlung habe es viele, sehr offene Diskussionen und Meinungen gegeben. Schließlich sei es bei einem Punkt sofort still geworden: „Das war, als wir über die Wiederkunft Jesu Christi sprachen. In diesem Moment wusste ich: In diesem Kreis ist alles in Ordnung.“ Wer dem Apostolat folge, sei auf dem richtigen Weg. Der Stammapostelhelfer forderte auf: „Prüft uns. Sind wir gute Hirten?“ 

März 25, 2026

Author: Sophie Berg

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