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Das Ende ist nur der Anfang

März 31, 2026

Author: Andreas Rother

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Der Auferstandene in der Welt und wie sein Licht weitergetragen werden kann. Das prägt die Sonntagsgottesdienste im April – die Vorschau.

Es sind die letzten Worte des sterbenden Jesu: „Es ist vollbracht.“ So berichtet es das Johannesevangelium. Dieser Seufzer macht deutlich, dass hier nicht irgendeine tragische Verkettung von Ereignissen ihr Ende findet, sondern dass hier ein Plan an sein Ziel kommt.

Denn der Kreuzestod ist keine Niederlage, vielmehr ein Sieg. Denn hier findet sich die Ursache für Heil und Erlösung. Und das betrifft die Entschlafenen ebenso wie die Lebenden, wie der Abstieg Jesu ins Totenreich zeigt. Wie die Auswirkungen konkret aussehen, das erläutert der Gottesdienst an Karfreitag, 3. April.

Was die Auferstehung alles ändert

Es sind die ersten Worte, die von der Auferstehung zeugen: „Ich habe den Herrn gesehen“, berichtet Maria von Magdala den Jüngern. Nicht allein das leere Grab zeigt, dass der Weg Jesu über seinen Tod hinausreicht. Der Auferstandene begegnet den Menschen auch persönlich, nennt sie beim Namen und isst mit ihnen.

So kommen die Jüngerinnen und Jünger aus Trauer und Verzweiflung zu Freude und Sicherheit. Und sie verbreiten die sensationelle Nachricht. Ganz ähnlich kann es den Gläubigen heute gehen. Warum und wie genau – darum dreht sich der Gottesdienst am Ostersonntag, 5. April.

Wie die Sache Jesu weitergeht

Eingesperrt haben sich die Jünger aus Angst vor denen, die Jesus getötet hatten. Daran konnte auch Marias frohe Kunde nichts ändern.

Da tritt Christus mitten unter sie und sagt: „Friede sei mit euch.“ Es ist wirklich er, der Auferstandene. Das können sie an seinen Wunden erkennen. Und schlagartig ändert sich ihre Verfassung: Befreiung, Erleichterung, Zuversicht.

Das Wiedersehensglück ist das eine, die Bedeutung für die Zukunft ist das andere. Die Jünger bekommen einen Auftrag und Mittel, der bis heute wirkt. Wie die Sache Christi weitergeht, das erklärt der Gottesdienst am 12. April.

Wie das Licht Christi in die Welt kommt

Das Licht der Welt, Jesus Christus, ist nicht im Tod erloschen, sondern strahlt umso heller. Und nun hat der Auferstandene die Jünger aufgefordert, selbst der Welt ein Licht zu sein.

Jesus lädt alle Gläubigen ein, dieses Licht in ihrem Umfeld leuchten zu lassen: durch schlichte Präsenz wärmend, durch Freundlichkeit, Ehrlichkeit, Geduld und Verlässlichkeit, durch Worte, die aufbauen statt zu zerstören, und durch Entscheidungen, die von Vertrauen in Gott zeugen. Wohin das führt, das zeigt der Gottesdienst am 19. April.

Wo die Kraft für das Gute entspringt

Ein lebendiger Glaube ist mehr als eine innere Überzeugung. Er will sich äußern, das eigene Leben gestalten und kann so durch gute Taten für das Umfeld sichtbar werden. 

Das gilt in allen Lebensumständen, auch in den schlechten. Mehr noch: Alle Gläubigen sind dazu aufgerufen, das Böse mit dem Guten zu überwinden.

Die Kraft dafür gibt es im Gottesdienst: durch das Gebet, die Predigt, die Sündenvergebung, das Heilige Abendmahl und die Gemeinschaft mit der Gemeinde. Das beleuchtet der Gottesdienst am 26. April, dem letzten Sonntag des Monats. 


Foto: Nongluk – stock.adobe.com

März 31, 2026

Author: Andreas Rother

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