Tagungen, Hilfsaktionen, Märsche – Frauen stärken Frauen in Afrika und beziehen Position für Glaube, Gemeinschaft, Bildung und die Wertschätzung ihres Geschlechts.
Im West Central District von Freetown (Sierra Leone) ist auf einer dreitägigen Tagung in der Gemeinde Goderich die Frau in den Mittelpunkt gerückt worden. Die Tagung stand unter dem Motto „Befreiung von Lügen, um Gott zu dienen“. Frauen organisierten diese Veranstaltung, um sich von traditionellen Ansichten (Haushalt, Kochen, Kindererziehung) zu lösen und sich so das nötige Wissen anzueignen, um Gott frei dienen zu können. Themen der Vorträge und Gruppendiskussionen waren u. a.: die Stärkung der Rolle der Frau, die Frau in Führungspositionen und die Rolle der Frauen bei der Umsetzung der Lehre.



Foto: NAC Sierra Leone
Die Women’s Fellowship in Nigeria ist dieses Jahr unter dem Motto „Furchtlose Frauen in Christus“ begangen worden. Die dreitägige Veranstaltung startete mit einer Konferenz in der Ikeja Central Church in Lagos. Im weiteren Verlauf gab es zahlreiche Aktivitäten: von einem Match Past (ein sogenannter „Vorbeimarsch“), über eine Gesundheits-Talkshow bis hin zu Workshops und verschiedenen Aufführungen der Bezirke. Sie endete mit einem Gottesdienst am Sonntag, der unter dem Bibelwort aus der Apostelgeschichte 1,8 stand: „Aber ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch kommen wird, und werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Judäa und Samarien und bis an das Ende der Erde.“



Foto: NAC Nigeria
Muttertag mit Herz, Glauben und Solidarität
Die Frauen der neuapostolischen Gemeinde Ho Central (Ghana) sind anlässlich des Muttertages ins Gefängnis gegangen. Unter dem Motto „Gesehen, geschätzt und geliebt“ besuchten sie dort die Frauen und Mütter. Mit Liedern und Melodien des Kirchenchors sowie Geschenken für die Insassinnen des Frauengefängnisses versuchten sie Mut zu machen, Freude zu verbreiten und ihrer Solidarität Ausdruck zu verleihen.



Foto: NAC Ghana
Drei Tage ist der Muttertag von den Frauen aus dem Bereich Lunda Norte A (Angola) gefeiert worden. Insgesamt waren Frauen aus elf Distrikten der Region vertreten. Das Programm für die Feierlichkeiten beinhaltete einen Vortrag sowie verschiedene Lern- und Beratungsangebote. Besonderer Höhepunkt: der unter dem Motto „Gewalt gegen Frauen“ stehende „Sensibilisierungsmarsch“. Rund 185 Teilnehmerinnen – in blau gekleidet als Symbol für Frieden, Harmonie und Hoffnung –, liefen bis zur Zentralgemeinde von Samaria. Mit ihrer Aktion warben sie um mehr Sensibilität und Wertschätzung für die Frau in der Gesellschaft. Mehrere Bezirkschöre ließen den Nachmittag musikalisch ausklingen.



Foto: INA Angola
In Luanda (Angola) ist der Muttertag in der Region A auf dem Gelände von Panguila zelebriert worden. Besonderer Höhepunkt war der musikalische Samstagnachmittag sowie der Gottesdienst am Sonntag zum Ende der Feierlichkeiten. Die Predigt stand unter dem Bibelwort aus Johannes 4,28.29: „Da ließ die Frau ihren Krug stehen und ging hin in die Stadt und spricht zu den Leuten: Kommt, seht einen Menschen, der mir alles gesagt hat, was ich getan habe, ob er nicht der Christus sei!“ Etwa 1.837 Teilnehmende waren vor Ort, davon 90 Prozent Mütter.



Foto: INA Angola