Mehr als vier Millionen Euro hat NAK-karitativ Menschen 2025 in Hilfsprojekte in Afrika, Asien und Europa gesteckt. Woher das Geld kommt und was damit passiert –ein Überblick.
Die Verein NAK-karitativ mit Sitz in Deutschland verfolgt das Ziel, eine Welt zu schaffen, in der Menschen ihr Potential entfalten können – ohne Hunger, mit vielfältigen Bildungschancen sowie Zugang zu grundlegender gesundheitlicher Versorgung. Die Projekte sind darauf ausgerichtet die Lebensumstände der Menschen unabhängig von Religion, Alter, Herkunft oder Geschlecht nachhaltig zu verbessern und dabei die Natur zu bewahren und ökologische Aspekte mitzudenken.
Trotz Krisen und Leid sollen alle Hilfsprojekte dazu beitragen, die eigene Widerstandskraft wachsen zu lassen und so die Resilienz zu stärken. Die gemeinnützige Organisation geht auf die Menschen zu, um mit ihnen gemeinsam Lösungen zu entwickeln und Wege zu ebenen, die Hoffnung und Zuversicht geben.
NAK-karitativ ist in Afrika, Europa sowie Asien in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Katastrophenhilfe sowie Ernährung und Existenzsicherung aktiv. Im Jahr 2025 konnten 50 Projekte, Partnerschaften und Daueraktionen in 19 Ländern umgesetzt werden, die gut 170.000 Menschen, 20 Krankenhäusern und 21 regionalen Organisationen zugutekamen.
Ein Plus von sieben Prozent
Für das Jahr 2025 kann NAK-karitativ Einnahmen in Höhe von gut 4,7 Millionen Euro verzeichnen. Diese liegen mit rund sieben Prozent über denen des Vorjahres. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf die Erbschaften und Nachlässe in Höhe von rund 711.000 Euro sowie staatlichen Fördermitteln mit fast 620.000 Euro. Im Betriebsjahr gingen rund 2,5 Millionen Euro durch Einzelspenden, knapp 156.000 Euro durch Zuwendungen anderer Organisationen, etwa 298.000 Euro durch Patenschaften, gut 152.000 Euro durch Daueraktionen und rund 50.000 Euro durch Spenden aus Aktionen ein.
Vier Einsatzfelder, mehr Mittel
Trotz der gestiegenen Einnahmen kam es 2025 mit knapp 4,2 Millionen Euro zu höheren Projektausgaben, die bei rund 28 Prozent über dem Vorjahr lagen. Grund dafür sind die Umsetzung neuer Projekte, die Fortführung mehrjähriger Programme sowie die Verwendung von bereits in Vorjahren eingeworbenen zweckgebundenen Mitteln. Die Gesamtausgaben beliefen sich auf gut 4,7 Millionen Euro.
Die finanziellen Mittel verteilten sich wie folgt auf die folgenden Bereiche: Rund 1,4 Millionen Euro gingen in die Ernährung und Existenzsicherung (33,7 Prozent), gut 192.000 Euro flossen in den Bereich Gesundheit (4,5 Prozent), rund 1,6 Millionen Euro erhielt der Bildungsbereich (37,7 Prozent) und ein Betrag von gut 1 Million Euro (24 Prozent) gingen in die Katastrophenhilfe.
Hilfe für Länder in Afrika, Asien, Europa
Mit rund 64 Prozent wurden die Projektmittel in Afrika eingesetzt. Darunter in Kenia mit gut 249.000 Euro für ein effektives Wassermanagement. Denn so kann ein nachhaltiger Gemüseanbau, Fischzucht sowie die Nutzung von verbesserten Sanitäranlagen an Schulen und in Dörfern, aber auch eine Einkommenssteigerung und Ernährungssicherung gewährleistet werden. Etwa 374.000 Euro gingen nach Sambia an das Projekt „Schule statt Kilometer“, um den Zugang zur Schulbildung für 2.000 Schüler in den Gemeinden Ganda, Matenda und Makapaela zu verbessern.
Nach Asien flossen in die Katastrophenhilfe Philippinen fast 48.000 Euro, um die landwirtschaftlichen Existenzgrundlagen von Kleinbauern in den Bezirken Lake Sebu und Glan in der Region SOCCSKARGEN auf Mindanao nach einer schweren Dürre zu sichern. In Armenien förderte die Organisation mit gut 77.000 Euro die Existenzsicherung, indem durch den Bau von Kleinstbetrieben im landwirtschaftlichen und handwerklichen Sektor das Einkommen gesteigert wurde.
In Europa unterstütze NAK-karikativ die vom Krieg in der Ukraine betroffenen Menschen mit rund 367.000 Euro durch Soforthilfen, Nahrungsmittel, psychologischer und pädagogischer Betreuung. Aber auch durch die Versorgung Kranker und Verletzter in 20 Krankenhäusern sowie neuer Unterkünfte und Mobiliar für Familien ohne Heim. Auch die Fluthilfe Deutschland wurde mit einem Betrag von gut 479.000 Euro bedacht, um die psychische Gesundheit der von der Flut betroffenen Menschen in der Region Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verbessern.
Weitere Ausgaben gab es in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit in Höhe von gut 91.000 Euro sowie in der Verwaltung mit einem Betrag von rund 263.000 Euro.
Optimistischer Ausblick
Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 war die wirtschaftliche Lage von NAK-karitativ stabil. Das Eigenkapital aus Vermögens- und Finanzlagen beläuft sich auf gut 8.6 Millionen Euro und bietet eine stabile Grundlage für die Finanzierung laufender, mehrjähriger und zukünftiger Projekte.














