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„Fallen ist nicht das Problem – liegen bleiben schon“ 

Juli 22, 2026

Author: Sophie Berg

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Das Lebensprinzip Jesu: Menschen aufrichten! Damals wie heute reicht Christus die Hand, hilft auf und ermuntert im Alltag selbst das Licht zu sein. 

„Mache dich auf, werde Licht, denn dein Licht kommt und die Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir!“, mit diesem Bibelwort aus Jesaja 60,1 eröffnete Stammapostel Helge Mutschler den Gottesdienst am Sonntag, 7. Juni 2026 in Luanda (Angola). 

Vor etwa 2500 Jahren habe das Volk Israel in babylonischer Gefangenschaft gelebt und sei voller Freude gewesen, als es wieder nach Jerusalem zurückkehren durfte. Doch als es ankamen, habe sich eine bittere Enttäuschung ihrer bemächtigt, denn es sei alles zerstört gewesen. Der Prophet Jesaja habe diese Situation schon vor langer Zeit vorausgesehen und Gottes Stimme habe zu ihm auf Hebräisch gesagt: „Kumi! Ori!“ 

Steh auf! Leuchte! 

„Kumi – Steh auf! Ori –Leuchte!“ Mit Blick auf das zerstörte Jerusalem sei dies auch so gekommen. Die Stadt, der Tempel seien wieder aufgebaut worden und das Licht habe wieder angefangen zu leuchten. „Wir sind keine perfekten Menschen. Wir sind alle Sünder“, erläuterte der Stammapostel und führte weiter aus: „Wir scheitern und fallen hin.“ Doch: „Fallen ist nicht das Problem, sondern das Problem ist das Liegenbleiben.“ 

„Kumi – Steh auf!“: Aus eigener Kraft sei das schwierig, doch mit Gottes Kraft gelinge dies. Man denke nur an Elia, er sei fix und fertig gewesen, wollte sterben und der Engel des Herrn sei gekommen: „Steh auf und iss!“ Man denke an Jesu Kreuzigung. „Sein Fall war der größte Fall hinunter, den man sich vorstellt.“ Er habe im Himmel gewohnt und sei auf diese Erde gekommen. Man denke an die Jünger, die sich voller Furcht versteckten und die Türen schlossen: „Jetzt ist alles vorbei, jetzt sind wir total gescheitert.“ 

Aber: „Jesus Christus ist die Kraft der Auferstehung.“ Andere Menschen aufrichten und sie ermuntern aufzustehen sei das Prinzip seines Lebens gewesen. „Er richte auch dich auf.“ 

„Ori –Leuchte!“: „‚Es werde Licht‘, sagte Gott am Anfang aller Dinge“, erinnerte Stammapostel Mutschler. Im Paradies sei Licht gewesen, mit der Sünde sei das Dunkle auf die Erde gekommen. Doch Jesus habe Sünde und Tod besiegt und nicht nur gesagt: „Ich bin das Licht der Welt“, sondern auch zu den Seinen: „Ihr seid das Licht der Welt.“ 

Im Alltag aufstehen und leuchten 

Und wie sehe es ganz praktisch in den verschiedenen Aspekten des eigenen Lebens aus? 

Glaube: Im Glauben falle man immer wieder hin. „Jesus Christus reicht uns allen die Hand“ und fordere auf: „Fang wieder neu an, bete wieder, lies wieder in der Bibel, geh wieder in den Gottesdienst. Nicht nur aufstehen, sondern auch leuchten.“ Dies bedeute: „Kämpfe für deinen Herrn Jesus Christus. Stehe zu seinem Evangelium und gehe keine Kompromisse ein.“ 

Sünde: Auch in der Welt von Sünde falle man. Jesus ermuntere aufzustehen und gegen die Sünde zu kämpfen: erkenne, bereue, bekenne, kehre um. „Fange wieder neu an. Empfange die Sündenvergebung.“ Der Aufruf laute: Leuchte und vergib deinem Nächsten. 

Leid: Manchmal sei man am Boden zerstört und bleibe im Leid liegen, da man in Wut, Opferhaltung oder in einem falschen Gottesbild verharre. Gott reiche die Hand, tröste und helfe beim Aufstehen. Der Appell hier: Leuchte und geh zum Nächten: hör zu, sei da, begleite, tröste. 

Konflikte: Streit und Konflikte könnten immer mal vorkommen. „Das Problem ist, wenn ich sage: ‚Dir werde ich niemals vergeben. Ich habe ein Bild von dir, dieses werde ich niemals ändern.‘“ Genauso sei es mit dem Schweigen und hinter dem Rücken schlecht reden. Christus helfe den ersten Schritt zu machen, zu leuchten und Frieden zu stiften. 

Hoffnung und Freude: Freude könne verloren gehen und dafür Müdigkeit einkehren. „Legen wir uns hin, wenn wir an die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus denken und machen ein kleines Nickerchen?“ Man warte schon so lange. „Wache auf und steh auf und geh dem Herrn entgegen. Du sollt nicht nur aufstehen, sondern lasst uns leuchten.“ Hoffnung und Freude sei da, Jesus Christus werde wiederkommen. 

Juli 22, 2026

Author: Sophie Berg

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