Drei Tage, viele Themen und Hunderte helfende Hände: Bei der „Together Conference“ in Columbus (Ohio) erlebten Gläubige aus den gesamten Vereinigten Staaten, was es heißt, miteinander verbunden zu sein.
Vom 26. bis 28. Juni 2026 kamen die Teilnehmer zusammen. Sie beteten gemeinsam, vertieften ihr Wissen, pflegten Gemeinschaft und engagierten sich füreinander. Vorträge, Arbeitsgruppen und Podiumsgespräche gingen der Frage nach: Was bedeutet es, heute als Jünger Jesu Christi zu leben?
Den Auftakt bildete am Freitagabend die Begrüßung durch Bezirksapostels John Schnabel. Anschließend gestaltete der christliche Musiker Matt Maher eine musikalische Andacht.
Glaube zwischen Alltag und Auszeit
Das Programm am Samstag spannte einen weiten Bogen. Die Teilnehmer beschäftigten sich mit geistlichen Themen wie Liturgie und Theologie ebenso wie mit weltlichen Fragen wie Sucht und Genesung. Weitere Angebote nahmen den Glauben im Alltag, gesunde Grenzen, Burnout und die Begleitung von Menschen mit besonderen Bedürfnissen in den Blick.
In einer von Technik und ständiger Ablenkung geprägten Zeit ging es auch um die Frage, wie sich bewusst Raum für die Heiligung des Feiertages schaffen lässt. In einem Interview berichtete der NBA-Spieler und neuapostolische Christ Oscar Tshiebwe von seinem Glauben im Alltag.
Eigene Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Großeltern boten Gelegenheit zum Lernen, Diskutieren und Austauschen. Ein Gebetsraum, die „Kids Zone“ und verschiedene Begegnungsangebote luden dazu ein, die Beziehung zu Gott und zueinander zu vertiefen.
Hunderte packen mit an
Möglich wurde die Konferenz durch den Einsatz Hunderter Freiwilliger. Das reichte von der Begrüßung über Versorgung und Kinderbetreuung bis hin zu mehr als 400 Teilnehmer allein im Orchester, Kinderchor und Landeschor.
Den Höhepunkt der Konferenz bildete der Gottesdienst am Sonntag. Grundlage der Predigt war Apostelgeschichte 2,42.44. Bezirksapostel Schnabel rief dazu auf, an der Lehre der Apostel, an der Gemeinschaft, am Brotbrechen und am Gebet festzuhalten. Dabei gehe es darum, als ein Leib in Christus zu leben.
Am Ende stand ein erneuter Aufruf zur Nachfolge: Die Jünger Jesu sollen seine Liebe in ihren Familien, Gemeinden, am Arbeitsplatz und in ihrem weiteren Umfeld sichtbar machen – bis Christus wiederkommt.