Mehr Spenden, ein deutlicher Überschuss und wichtige Meilensteine: NAK-Humanitas schaut auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück und blickt mit einem gefestigten Fundament in die Zukunft.
Das Hilfswerk NAK-Humanitas in der Schweiz setzt sich vorrangig für humanitäre Hilfe ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob oder welcher Konfession man angehört und aus welchen Breitengraden dieser Welt man stammt – die Stiftung hilft bei Bedarf überall.
Dabei ist es auch ein grundlegendes Anliegen, die Not im Verborgenen zu bekämpfen, betont das Vorwort zum Jahresbericht 2025: Menschen, die unmittelbar von Armut und Ausgrenzung betroffen sind zu stärken, damit sie Mut fassen und ihr Leben selbstständig gestalten können.
Seit vielen Jahren liegt ein besonderer Schwerpunkt der Arbeit von NAK-Humanitas in der Unterstützung von Kindern aus sozial benachteiligten Familien in Rumänien und Moldawien. Hier konnte im vergangenen Jahr ein wichtiger Meilenstein erreicht werden.
Starke Spendenbereitschaft
Die laufenden Einnahmen von NAK-Humanitas liegen mit knapp 2,1 Millionen Franken laut Jahresbericht 2025 um 36,5 Prozent höher als im Vorjahr. Zurückzuführen ist dies insbesondere auf zwei Großspenden. Spenden, die bestimmten Projekten zugedacht sind, beliefen sich auf fast 110.000 Franken, darunter für die Ukraine, Asien und für Patenschaften. Spenden ohne Zweckbindung beliefen sich auf nahezu 2 Millionen Franken. Letzteres bedeutet gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von etwa 39 Prozent. Hinzu kam noch eine Erbschaft in Höhe von fast 24.000 Franken.
Aus Kapitalanlagen und Vermietungen kommen weiterer 220.000 Franken hinzu. Dies bedeutet, dass das Hilfswerk insgesamt 2,3 Millionen Franken für das Jahr 2025 eingenommen hat.
Überschuss und Projektmosaike weltweit
Gut 740.000 Franken flossen an gemeinnützige und soziale Projekte in der Schweiz. Darunter 71.000 Franken an das Schweizerische Rote Kreuz Kanton Aargau für das Projekt „Aarau Unterstützungsbeitrag Tageszentrum Aarau“. An die Stiftung Blatten gingen 30.000 Franken als Not- und Soforthilfe, um die Betroffenen der Naturkatastrophe vom 28. Mai 2025 zu unterstützen. Das Johanneum, ein Schul-, Ausbildungs-, Arbeits- und Wohnort für Menschen mit einer geistigen oder Lernbehinderung, wurde mit 30.000 Franken für das Projekt „Neubau und Aktivierungsgarten Domino“ unter die Arme gegriffen.
Die gemeinnützige Tätigkeit im Ausland konzentriert sich vor allem auf die von der Neuapostolischen Kirche Schweiz betreuten Länder. Hier wurde insbesondere weltweite Not- sowie Wiederaufbauhilfe geleistet und ausländische Projekte mit gut 950.000 Franken unterstützt. Zu den Meilensteinen gehören zum einen die Kindertagesstätte der „Stiftung BNA-Humanitas, Chişinau“ in Răzeni in Moldawien, deren Betrieb durch NAK-Humanitas mit nahezu 200.000 Franken komplett finanziert wurde. Zum anderen konnte die Kindertagesstätte der „Stiftung BNA-Humanitas, Zăbrani“ in Zăbrani in Rumänien in Betrieb genommen werden und mit gut 170.000 Franken unterstützt werden. Die Organisation „MUT – Mitmachen und Teilen e. V, Schwäbisch Hall“ erhielt für die Erweiterung der Krankenstation in der ländlichen Region Tschébébé in Togo eine Finanzspritze von knapp 35.000 Franken.
Die Ausgaben für die Personal-, Reise-, Verpflegung- und Unterkunftskosten für die unterschiedlichen Projekte lagen bei gut 100.000 Franken. Ein Beitrag von gut 110.000 Franken wurde für den administrativen Bereich bei NAK-Humanitas aufgewendet, dazu zählen Personal-, Büro- und Verwaltungskosten.
Da die Ausgaben 2025 mit knapp 2 Millionen Franken unter den Einnahmen lagen, wurde ein Überschuss von gut 400.000 Franken erzielt, der auf die hohe Kante gelegt wurde. Die Rücklagen betrugen am 31. Dezember 2025 etwa 5,8 Millionen Franken.
Foto: NAK-Humanitas