Jesus Christus hat gesiegt und dennoch wirkt das Böse weiter. Warum und wie ein klares „Nein“ im Kampf gegen das Böse helfen kann, erläutert der Stammapostel.
Dem Gottesdienst am Mittwoch, 25. März 2026 in Mar del Plata (Argentinien) legte Stammapostel Jean-Luc Schneider das Bibelwort aus Römer 16,20 zugrunde: „Der Gott des Friedens aber wird den Satan unter eure Füße treten in Kürze. Die Gnade unseres Herrn Jesus sei mit euch!“
Wegweiser: Heiliger Geist
„Der Heilige Geist möchte uns den Willen Gottes mitteilen.“ Gottes Wille sei seinen Frieden zu geben. Dieser sei mehr als nur die Abwesenheit von Konflikt, sondern er „ist die vollkommene Glückseligkeit, die aus der vollkommenen Gemeinschaft mit Gott resultiert.“ Wenn der Mensch die richtige Gemeinschaft, die richtige Beziehung zu Gott habe, dann habe er Frieden.
Doch mit dem Sündenfall sei diese Gemeinschaft zerstört worden. Damit die Menschen wieder Zugang zu Gott und seinem Frieden haben, habe Gott seinen Sohn gesandt. Dieser kam um …
- „… Satan zu besiegen.“ Denn „durch sein Opfer, durch seinen Gehorsam hat er das Böse und den Tod überwunden.“
- „… die Verbindung zu Gott wiederherzustellen“ und „uns zu ermöglichen, wieder zu Gott zu kommen.“
- „… den Ankläger zu besiegen.“ Jedes Mal, wenn der Ankläger komme, sei Jesus da und trete für jeden einzelnen ein.
Überwunden – und doch wirksam
Dieser Sieg „ist vollständig und endgültig.“ Das Böse sei dennoch am Werk. „Die Welt ist voller Ungerechtigkeit, voller Bösem“, erläuterte der Kirchenleiter und weiter: „Es ist sogar in meinem Herzen aktiv. Es lebt hier.“ Man tue nicht das Gute, was man tun wolle.
„Jesus hat das Böse und den Tod bereits überwunden. Aber dieser Sieg ist im Moment noch nicht sichtbar.“ Der Heilige Geist helfe nicht nur den Willen Gottes zu erkennen, sondern auch Satans Willen:
- „Der Teufel will uns von Gott trennen.“
- „Er will unseren Glauben und unser Vertrauen in Gott schwächen.“
- „Er will uns davon abhalten, Christus nachzufolgen.“ Indem er versuche einen anzustiften, sich dem Willen Gottes zu widersetzen. Indem er versuche einen auszubremsen und glauben ließe, es sei nicht dringend, das zu befolgen, was Gott sage.
- „Er will die Einheit der Kirche zerstören.“
Nein zum Bösen, Ja zu Gott
„Was können wir tun?“, fragte der Stammapostel:
- „Wir müssen auf den Heiligen Geist hören und darüber nachdenken, was er sagt“, damit man erkenne „das ist der Wille Gottes, das ist der Wille des Teufels.“
- „Legt eure Prioritäten fest. Was wollt ihr wirklich?“
- „Trefft eure Entscheidung und sagt einfach Nein zum Teufel und Ja zu Gott.“
„Jedes Mal, wenn wir eine falsche Entscheidung treffen, liegt es daran, dass wir diese drei Schritte nicht beachtet haben.“ Wer sich an diesen drei Schritten orientiere, bleibe nach wie vor Sünder, doch: „Wir ermöglichen es uns, von der Gnade des Herrn Jesus zu profitieren und das macht den Unterschied.“ Seine Gnade mache vollkommen und er könne sein Werk vollenden. Außerdem könne Jesus keine Einzelpersonen retten. „Er will sein Volk retten.“ Dazu sei die Einheit der Kirche wichtig, denn „Gott will, dass die Seinen eins sind.“
„Hört auf den Heiligen Geist“, appellierte Stammapostel Jean-Luc Schneider. „Denkt darüber nach, was er euch sagt. Legt eure Prioritäten fest. Nutzt eure Freiheit, um dem Teufel Nein zu sagen.“
Jesus Ja ist stärker
Jesus Christus wisse um den Kampf mit der Sünde und dennoch stehe er an der Seite eines jeden, ergänzte Stammapostelhelfer Helge Mutschler. „Er sagt Nein zur Sünde, zum Teufel, aber Ja zu uns Sündern.“








