Weltweit zuhause: Jenseits der Kirchentür

Den Glauben leben: Das geht auf die unterschiedlichsten Arten und Weisen. Und das muss sich längst nicht auf den offiziellen Rahmen der Kirche beschränken – Beispiele für gemeinschaftliche Eigeninitiativen von Glaubensgeschwistern.

Singen für einen guten Zweck

Ein vierfaches Ständchen – verteilt über die halbe Schweiz – so hat der Benefizchor „NABENE “ in den vergangenen Wochen sein 15-jähriges Bestehen gefeiert. NABENE, das sind 60 bis 80 Mitglieder, die gerne Lieder quer durch alle Stilrichtungen und in verschiedenen Sprachen singen. Der Chor wurde 2003 anlässlich eines humanitären Projektes spontan gegründet und hatte im Jahre 2004 die ersten Auftritte unter dem Namen „Rumänienchor“. Sein erstes Konzert unter dem aktuellen Namen – abgeleitet von „NAK“ und „Benefiz“ – gab der Chor im Jahr 2006. Der Erlös der Auftritte wird, nach Abzug der Eigenkosten, für humanitäre, wohltätige und gemeinnützige Zwecke gespendet.

Wirtschaften mit christlichen Werten

Zum 19. Mail trifft sich im kommenden Monat das „NAK-Unternehmerforum “ zu seiner Themen-Tagung. Dieses Mal geht es um „Generation Y – Erkenntnisse und Erfahrungen“. Das Forum ist eine Vereinigung von Unternehmern, Freiberuflern und Führungskräften mit neuapostolischen Hintergrund: Ziel ist die Entwicklung und Unterstützung der Mitglieder in ihren persönlichen und unternehmerischen Entscheidungen und Prozessen. Sie sehen sich in ihrer beruflichen Tätigkeit den christlichen Werten in besonderer Weise verpflichtet und wollen sich auch in ihren wirtschaftlichen und sozialen Handel konkret am Evangelium ausrichten.

Netzwerk von Hilfeleistungen

Kinderschutz, Suchtprävention, Konfliktbewältigung: Das sind drei Themen aus den jüngsten Veranstaltungen des „Neuapostolischen Sozial- und Bildungswerks “. Das SBW ist laut Satzung eine Gemeinschaft von Menschen, die konkrete Hilfe leisten wollen und sich dabei selbst als hilfebedürftig verstehen. Der Verein engagiert sich bei der Unterstützung von Arbeits- und Ausbildungsplatzsuchenden sowie für Menschen in schwierigen Lebenssituation, fördert Berufsbildung und kultureller Bildung, unterstützt insbesondere hilfsbedürftige und sozial ausgegrenzte Familien und stellt Qualifizierungsangebote für ehrenamtlich Engagierte bereit.

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Andreas Rother
20.04.2018