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Weit draußen und ganz nah dran

September 8, 2026

Author: Andreas Rother

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Wie lebt Gemeinde weit draußen auf dem Land? Der Stammapostel will es selbst sehen, findet ein einfaches Gotteshaus – und eine Gemeinde, die Eindruck hinterlässt.

Wie geht es den kleinen Gemeinden weit draußen auf dem Land? Das wollte sich Stammapostel Helge Mutschler vor Ort anschauen, als er zuletzt in der Demokratischen Republik Kongo unterwegs war.

„Die Fahrt war abenteuerlich“, berichtet er in seinem Rundschreiben an die Apostel über den Weg zwischen dem ländlichen Demba und der Provinzhauptstadt Kananga. Mehrfach blieb der Geländewagen stecken.

In Sapo-Sapo legten der Stammapostel und seine Begleiter bewusst einen Zwischenstopp ein. Am Straßenrand warteten schon fünf Geistliche der örtlichen Gemeinde – der Vorsteher, zwei Priester. Gemeinsam ging’s zum Kirchengebäude.

Wände aus Ästen, das Dach aus Zweigen und Kirchenbänke aus Baumstämmen: So präsentierte sich das kleine Gotteshaus. Der Kirchenleiter wollte es genau wissen: Bibel? Ja, ist vorhanden. Leitgedanken? Ja, damit können wir arbeiten. Und dann ging man gemeinsam das Kirchenbuch durch.

„Ganz vorbildlich geführt“, lobt der Stammapostel im Gespräch mit nac.today und schmunzelt: „Und das halbe Dorf hat uns beobachtet.“ Beeindruckt zeigt er sich von der Gläubigkeit und der Hingabe, mit der die Geistlichen in Sapo-Sapo ihren Dienst versehen. Mit einem gemeinsamen Gebet endete die Stippvisite.

September 8, 2026

Author: Andreas Rother

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