Neuapostolischer Glaube lässt sich in vielen Kulturen leben. Das gilt nicht nur geografisch, sondern auch historisch – ein Rundblick zum Weltdenkmaltag.
Seit 1983 ist der 18. April ganz offiziell den geschichtsträchtigen Bauwerken und Örtlichkeiten gewidmet. Dafür gesorgt hat die UNESCO, die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur. Und den Anstoß gegeben hat das ICOMOS-Netzwerk von Fachleuten aus der ganzen Welt.
Ziel ist es, das kulturelle Erbe zu feiern und das Bewusstsein für seine Vielfalt zu schärfen. Davon erzählen auch die Baudenkmäler, in denen neuapostolische Gemeinde sich treffen, um Gottesdienst zu feiern.
Beinahe wäre sie nicht gebaut worden, die Kirche in Wiesbaden (Deutschland). Denn die Baubehörde meint, sie passt nicht ins Umfeld. Heute steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz – die ganze Geschichte.


Mehr als 70 Jahre Geschichte stecken in dem Kirchengebäude, in dem die Gemeinde Limburg (Niederlande) zu Hause ist. Auch dieses Gotteshaus steht unter Denkmalschutz – der Hintergrund.


Englische Badegäste wünschten sich eine anglikanische Kirche an ihrem deutschen Kurort. 1875 geweiht stand die Kapelle gut 50 Jahre später leer – bis die neuapostolische Gemeinde einzog: das Beispiel Bad Schwalbach.


Über 200 Jahre alt ist die Geschichte des Gebäudes, in das die neuapostolische Gemeinde Somerset (Südafrika) einzog – wie die leerstehende Holländisch-reformierte Kirche vor dem Verfall gerettet wurde.


„Nimm Jesus in dein Lebensschiff“ – dieses Lied begleitet die Mitglieder der Gemeinde Kiel-Ost (Deutschland). Nicht nur, weil sie so nah am Meer wohnen, sondern vor allem, weil ihre Kirche aussieht wie ein Schiff.


Engländer bezwangen nicht nur als erste Schweizer Berggipfel, sondern erbauten auf ihren Auslandsreisen auch Kirchen in der Alpenregion. Eine davon ist heute im Besitz der Gemeinde Montreux – wie das kam.


Das ist amtlich: Das Gebäude der Neuapostolischen Kirche in Eppendorf gehört zu den bemerkenswerten Bauwerken Hamburgs (Deutschland). Und es erzählt Geschichten: von der Brand-neuen Orgel, vom Wanderaltar oder vom Stückchen Kirche für Hand- und Hosentasche.


Mit knapp 150 Jahren ist das neuapostolische Kirchengebäude im Herzen von London (Großbritannien) scheinbar in die Jahre gekommen. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten strahlt es heute wieder wie neu – ein Blick über die Schulter der Bauarbeiter.


Ein neuapostolisches Kirchengebäude, das 350 Jahre alt ist – das gibt es nicht so oft. Im Bielefelder Stadtteil Schildesche (Deutschland) steht ein ehrwürdiges Baudenkmal – ein Ausflug in die Geschichte.

