Spotlight 06/2016: Den Segen Gottes suchen

Siegen mit Christus: Welche Chance sehen wir? Wer ist unser Verbündeter? Und was tun wir, wenn’s schief läuft? Antworten gibt Bezirksapostel Enrique Eduardo Minio (Argentinien).

Als Gotteskinder sind wir dazu berufen, den Tod zu besiegen und ewige Gemeinschaft mit unserem himmlischen Vater zu haben. Das ist eine Herausforderung, die einen Lohn hat: "Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein“ (Offenbarung 21,7).

Türen öffnen braucht Kraft

Stammapostel Leber hat uns einmal erläutert, dass ein Sieg wie eine Tür sei: Manchmal muss man Anstrengungen unternehmen, um sie zu öffnen. Wenn wir im Glauben siegen, also die Schwelle dieser Tür überschreiten, werden wir Gott in seiner ganzen Fülle erleben. Sein Segen wird uns reich machen!

Natürlich werden sich nicht alle unsere Vorstellungen erfüllen. Gott will uns segnen in Freude und im Leid. Unser himmlischer Vater lässt uns aber im Kampf um das ewige Leben nicht allein. Er ist bei uns jeden Tag. Wir müssen ihn nur suchen. Um den Segen Gottes zu erleben, brauchen wir nicht bis morgen warten, heute schon steht er uns zur Verfügung. Der Segen Gottes bedeutet göttliche Kraft. Es ist Gottes Versprechen, dass er uns Hilfe und Unterstützung gewähren wird. Wann? Jedes Mal, wenn wir auf einem Weg sind, auf dem er uns segnen kann.

Messlatte für den Siegeswillen

Sind wir zum Siegen bereit? – Das ist eine Frage, die wir uns selbst beantworten müssen. Sind wir bereit, die notwendigen Anstrengungen zu unternehmen, um die Tür zum Sieg zu öffnen? Wenn unsere Antwort ein Ja ist, dann sind wir bereit, jeden Tag zu kämpfen, bis der Herr wiederkommt.

Fragen wir uns:

Wie begegnen wir jedem Tag? Ist jeder Umstand eine Chance für uns, um zu siegen? Oder bedeutet er für uns, dass wir überwältigt und besiegt werden? Jeder Umstand in unserem Leben sollte eine neue Gelegenheit sein zu siegen!

Wen suchen wir als Verbündeten im Kampf? Im Glaubenskampf sollte es keine Alternativpläne geben. Unser Weg ist der Weg des Evangeliums. Wir glauben an Jesus Christus und vertrauen Gott. „Gesegnet aber ist der Mann, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist“ (Jeremia 17,7). Nehmen wir Gott als unseren einzigen Verbündeten!

Wenn wir vom Weg des Segens Gottes abkommen und seinen Willen nicht erfüllen, wie ist dann unsere Haltung? Das Lernen aus eigenen Fehlern hilft dagegen anzukämpfen und mit Christus siegreich zu sein. Dazu wollen wir als Bedürftige vor den Altar treten. Suchen wir in Demut und Reue die Vergebung von Sünde und Schuld und die Gemeinschaft mit Jesus Christus. Dann werden wir bereit sein zu überwinden, denn wir vermögen alles durch Christus, der uns mächtig macht (vgl. Philipper 4,13). Das Heilige Abendmahl garantiert uns die Lebensgemeinschaft mit dem Sohn Gottes. Durch seinen Leib und sein Blut teilt Jesus Christus seine Natur mit uns, die durch die Vollkommenheit seiner Überwindungskraft gekennzeichnet ist, so dass wir mit Jesus Christus leben und siegen können. Erkennen wir unsere Fehler, und versöhnen wir uns mit Gott und dem Nächsten, dann werden wir Frieden in unserem Leben erlangen!


Foto: Fotolia

Artikel-Infos

Autor:
Datum:
Schlagworte:

Enrique Eduardo Minio
6.04.2016
Motto 2016 , Bezirksapostel