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Fürbitte als Superkraft im Alltag

Juli 28, 2026

Author: Simone Meisterhans

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Gebet ist eine Superkraft, die stärkt, trägt und Hoffnung schenkt – auch dann, wenn sich nicht sofort etwas ändert. Fünf Tipps zeigen, wie Kindern diese Kraft erleben können.

Spätestens seit dem vorletzten Jahresmotto ist uns wohl allen bewusst, dass Beten wirkt. Wenn eine ganze Gemeinde für einen Bruder oder eine Schwester im Gebet einsteht, ist dies ein wunderbares Erleben. Man erlebt die Kraft Gottes, auch wenn sich im Moment an der Situation vielleicht gar nichts ändert.

Für Kinder ist es schwierig, sich diese Kraft vorzustellen, die Fürbitte im Gebet auslösen kann. In der Bibel gibt es viele Beispiele dafür, dass es für den lieben Gott möglich ist, Kranke zu heilen und sogar Tote wieder zum Leben zu erwecken. Trotz der eigenen Gebete bleibt die Oma aber krank und stirbt sogar oder der Papa findet lange keine neue Arbeit. Damit wir keine Enttäuschung und vielleicht sogar Wut über nicht erhörte Gebete in den Kindern auslösen, ist es wichtig, wie wir beten. Bitten wir den lieben Gott um Kraft und Mut auf dem Weg oder dafür, dass sich die Person, für die wir einstehen, nicht allein fühlt und immer wieder schöne Momente erleben darf. Die Kraft aus der Fürbitte als Superkraft, die tragen hilft und neue Energie fürs Durchhalten liefert.

Natürlich hat auch der Wunsch nach vollständiger Genesung im Gebet Platz. Machen wir Kindern aber klar, dass wir die Entscheidung, ob dieser Wunsch erfüllt werden kann, allein Gott überlassen.

Fürbitte im Alltag: 5 Tipps

  • Sehen wir die eigene Gesundheit und das Auskommen nicht als selbstverständlich an und bringen wir unsere Dankbarkeit dafür zum Ausdruck. Wenn Kinder sehen, was sie alles haben dürfen, verstehen sie eher, warum ein anderer Mensch diese „Superpower“ gerade nötig hat.
  • Fragen wir uns vor dem Gebet, für wen wir besonders eintreten wollen. Wer in unserem Umfeld hat die „Superpower“ nötig?
  • Besuchen wir zusammen mit den Kindern ältere Geschwister im Krankenhaus oder Pflegeheim. So kann eine Beziehung entstehen und damit der Wunsch, für diese Menschen auch im Gebet einzutreten.
  • Teilen wir Glaubenserlebnisse. Wann konnte ich schon einmal diese Kraft spüren? Dabei vor allem an die kleinen, alltäglichen Erlebnisse denken, damit Kinder die Fürbitte nicht nur mit großen Problemen in Verbindung bringen, sondern sie auch im Alltag verorten.
  • Sprechen wir auch einmal ein spontanes Gebet zwischendurch, zum Beispiel, wenn wir gerade von jemandem sprechen, der es nicht leicht hat. So sehen die Kinder, dass Fürbitte jederzeit möglich ist.

Foto: Allistairpeopleimages.com – stock.adobe.com


Über die Autorin

Simone Meisterhans ist ausgebildete Erzieherin und Heilpädagogische Früherzieherin. Sie arbeitet als Heilpädagogin in einem Kindergarten. Kirchlich unterrichtet sie in der Sonntagsschule und im Konfirmandenunterricht. Zudem ist sie Mitglied der Arbeitsgruppe Kinder und Unterricht in der Schweiz.

Juli 28, 2026

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Fürbitte als Superkraft im Alltag

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